Ruanda, Bangladesch und Bhutan - Vorbild für Österreich!?
Offensive gegen Plastiksäcke

Die ARGE Kompost & Biogas fordert ein generelles Verbot aller Kunststoffsäcke, die nicht der Norm EN 13432 entsprechen. Das wäre eine dauerhafte Lösung für die Problematik, dass diese nicht verrotten und überall dort auftauchen, wo sie nicht hingehören: im Wasser, Wald, auf Wiesen etc. In einigen Ländern wurde die Verwendung von Kunststoffsäcken bereits verboten, dazu gehören unter anderen Bhutan (Verbotserlass 1999!), Bangladesch (Verbotserlass 2000!), Ruanda (Verbots-erlass 2006!) und Tansania (Verbotserlass 2005!). (Quelle: ARGE Kompost & Biogas)

Der Einsatz von Kunststoffen ist nur mehr dann akzeptabel, wenn er vollständig abbaubar ist. Die Norm EN 13432 garantiert diese Anforderung. Daher soll nur mehr jener (Bio-)Kunststoff in Umlauf gebracht werden, welcher dieser Norm entspricht. Auch jene (Bio-)Kunststoffsäcke, die der Norm EN 13432 entsprechen, sollen dennoch keine Kennzeichnung „kompostierbar“ tragen, da dies zu einer nachlässigen Handhabung in der Entsorgung führt. Für die Entsorgung von (Bio-)Kunststoffen ist die Rückführung in den Kreislauf über den gelben Sack vorzuziehen.

Positionspapier der ARGE Kompost & Biogas hier…
Weitere Infos über Plastiksackerlverbote in Afrika hier…