Öffentliche Beschaffung:
Stadt Hamburg kauft keine Kaffeekapseln mehr

Ein 150 Seiten langer Katalog, in welchem geregelt ist, was auf Kosten der Stadtverwaltung nicht mehr eingekauft werden darf, wurde nun veröffentlicht. Bis April 2016 mussten die Länder die Vergaberichtline in der EU in nationales Recht umsetzen, Hamburg gilt als Vorzeigemodell, denn Nachhaltigkeit muss auch auf öffentlicher Ebene gelebt werden. (Quelle: Stern)

Produkte wie Nespresso-Kapseln (1 kg des Kaffees kostet um die 60€), chlorhaltige Putzmittel, biozidhaltige Wandfarbe (Stoffe davon sind als krebserregend eingestuft) und viele weitere Produkte dürfen von der öffentlichen Hand nicht mehr gekauft werden. Ein kleines Schlupfloch bleibt allerdings: Bis zur Direktkaufgrenze von ca. 500€ wird es nur empfohlen, den Leitfaden einzuhalten.

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