Aktuelles VABÖ-Blatt:
Top-Thema EAG-Sammelziele 2019

Die EAG-Sammlung gerät wieder in Bewegung: Nach nunmehr 11 Jahren Regelbetrieb in Herstellerverantwortung ist die EAG-Sammlung zwar gut etabliert, aber die Zukunft bringt immense Herausforderungen – Zeit für ein eigenes VABÖ-Blatt, das die Ergebnisse der heurigen Netzwerktagung von VABÖ und BMLFUW zum Thema „EAG Sammelziele 2019“ vertieft.

Bisher hatte Österreich als einer der europäischen „Best-Performer“ bei der getrennten Abfallsammlung relativ leichtes Spiel: Die bisherigen Ziele bei der getrennten Sammlung von EAG wurden mühelos übererfüllt. 2013 wurde mit 9 kg Sammelmenge pro Einwohner das 4-kg-Ziel mehr als verdoppelt, das ist Platz 5 in der EU. 2016 sind mind. 45% der durchschnittlichen Marktinputmenge (Basis 2013 – 2015) an Elektro- und Elektronikgeräten zu sammeln, auch das wird Österreich noch gut erreichen.

Aber ab 2019 sind dann 65% der durchschnittlichen Marktinputmenge (Basis jeweils vorangegangene 3 Jahre) zu sammeln oder 85% der gesamten anfallenden EAG-Menge (also inklusive illegaler Exporte, Fehlwürfe im Restmüll und EAG in anderen Schienen). Dieses Ziel ist höchst ambitioniert und ohne gemeinsame Anstrengung aller Akteure nicht erreichbar, zumal der Wert für 2014 zwar über 45% aber noch unter 50% der Marktinputmenge lag. Die „Fehlmengen“ liegen zum größten Teil in eher unerfreulichen Bereichen: illegale Sammlung und mangelnde Meldemoral vieler Kommunen, 1:1-Rücknahmestellen und gewerblichen Anfallstellen.

Das vorliegende VABÖ-Blatt nennt die Probleme beim Namen und zeigt Lösungsansätze auf. Ausserdem wird der aktuelle Stand zum „brandheißen“ Thema Lithiumbatterien berichtet.

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