Kreislaufwirtschaft:
Urban Mining in Deutschland

Die Idee der Kreislaufwirtschaft ist nichts Neues, Rohstoffe abzubauen anstatt schon vorhandene Materialien zu verwenden ist nicht nachhaltig und schadet der Umwelt. Anhand von „Urban Mining“ (Urbaner Abbau) soll eine Kreislaufwirtschaft geschaffen werden, indem aus Häusern, Leitungen, Autos, etc. Rohstoffe gewonnen werden. Welche und was für Mengen potenzieller Sekundärrohstoffe hier in Deutschland bereitstehen, erfasste eine UBA-Studie. (Quelle: UBA)

Der Gesamtbestand im so genannten „anthropogenen Lager“ der Bundesrepublik, darunter Gesteine, Metalle, Holz und Kunststoffe, lässt sich auf 51,7 Milliarden Tonnen Material taxieren. Dies entspricht ungefähr der Summe aller im Jahr 2000 weltweit gewonnenen Rohstoffe. In Folgeprojekten des UBA sollen aus diesen Daten verlässliche Prognosen zu den verfügbaren Sekundärrohstoffen erarbeitet und eine Urban Mining-Strategie entwickelt werden. Auf diese Weise lassen sich zukünftig nicht nur wertvolle natürliche Ressourcen schonen, sondern auch die Importabhängigkeit für zahlreiche Rohstoffe abmildern.

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